Tomaten umtopfen:

junge Tomatenpflanzen umtopfen

Alles was wir dazu benötigen sind die größeren (12cm) Pflanztöpfe und Pflanzerde. Pflanzerde verwenden wir nur beim Umtopfen. Keine Anzucht- oder Aussaaterde. Wir topfen die jungen Tomatenpflanzen um wenn sie eine Größe von ca. 15cm erreicht haben. Das ist die optimale Größe um die jungen Tomatenpflanzen in größere Töpfe zu setzten. Ganz wichtig bei diesem Schritt ist, wie schon angeführt, Pflanzerde zu verwenden. Das möchte ich auch gleich am Anfang beschreiben. Zur Aussaat haben wir Anzuchterde bzw. Aussaaterde verwendet. Diese Erde ist mit sehr wenig Dünger versetzt um die ersten Wurzeln, die sehr empfindlich sind, nicht zu schädigen. In der ersten Phase nach dem Keimen sind die noch sehr feinen ersten Wurzeln empfindlich auf Dünger, daher die Aussaaterde. Nun nach drei bis vier Wochen sollten unsere Pflanzen eine Größe von ca. 15-20cm erreicht haben. Das ist dann auch der optimale Zeitpunkt die jungen Tomatenpflanzen in größere Töpfe zu pflanzen.

junge TomatenpflanzenWir befüllen die größeren Pflanztöpfe (12cm) mit ca. 1cm Pflanzerde. An der jungen Tomatenpflanze entfernen wir die unteren Blätter und setzen den Wurzelballen in den mit 1cm Erde befüllten Pflanztopf. Dann einfach den Topf mit Pflanzerde auffüllen, leicht andrücken und angießen. Fertig.

Nun haben wir die besten Voraussetzungen für eine gute Entwicklung der jungen Tomatenpflanze geschaffen. Das Wichtigste war eigentlich nur, dass wir die junge Tomatenpflanze tief in den neuen Pflanztopf einsetzen. Denn der Stamm, der jetzt zusätzlich mit Erde bedeckt ist, wird in Kürze auch neue Wurzeln ausbilden. Damit ist die Pflanze in der Lage mehr Nährstoffe aufzunehmen. Aus diesem Grund wird die Tomatenpflanze beim Umtopfen tiefer gesetzt.

UmtopfenDie Pflanzerde, die wir beim Umtopfen verwendet haben, enthält mehr Nährstoffe als die Anzucht- oder Aussaaterde. Die Pflanze und deren Wurzeln sind beim Umtopfen so weit entwickelt, dass sie auch die Pflanzerde vertragen kann. Nach etwa einer Woche kann man dann den Erfolg auch sehen. Die Tomaten-Jungpflanze bekommt eine dunklere, kräftigere Farbe und wird stämmiger. Durch das tiefere Umtopfen, die daraus entstehenden Wurzeln und das Zusammenspiel mit der Pflanzerde geben wir der Tomate alle guten Voraussetzungen für eine gute Entwicklung bis zum Auspflanzen.

Nun haben wir wieder zwei bis drei Wochen Zeit, in der sich die Tomatenpflanzen entwickeln. In dieser Zeit brauchen wir eigentlich nur darauf zu achten das die Töpfe immer feucht gehalten werden. Dann ist auch schon die Zeit zum Auspflanzen gekommen. Das werde ich dann in Teil 5 behandeln. Da beschreibe ich zwei unterschiedliche Methoden wie man Tomaten am Besten einpflanzen kann.

Hier noch die bewegten Bilder zu dem Beitrag.

Also bleibt gespannt. Bis in Kürze

Schmiddie

 

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Dieser Artikel ist Nr. 5 von 7 der Serie Der sichere Weg zu leckeren Tomaten

3 Kommentare für Der sichere Weg zu leckeren Tomaten: Teil 4.


  • Klaus Pannasch says:
    5. Mai 2016 um 21:18 | » Antworten

    Hallo Herr Schmidt,
    mit den Interesse verfolge ich ihre Videos.
    Ihre Tomatensorte Piccolino hat mich so inspiriert,
    so dass ich mich mit Freude entschieden habe diese Sorte in meinem neugebauten Gewächshaus auch anzubauen.
    Mein Gewächshaus besteht aus vier Bausätzen a. 2,50 m lang hat also einige Gesamtlänge von 10 Metern.
    in drei Abteile habe ich 24 selbstgezogene Piccolino Tomaten Pflanzen und im vierten Abteil 12 selbstgezogene Piccolino Gurken.
    Leider steht mein Gewächshaus auf der Nordseite parallel zur Hauswand 1,30 m entfernt. Damit sind die Lichtverhältnisse nicht besonders gut. Sonne werde ich nur ab Mitte Mai bis Mitte August haben (Vormittags/Nach Mittagssonne).
    da sie sicherlich gewisse Erfahrungen haben frage ich si
    an, ob bei diesen Lichtverhältnissen Piccolino Tomaten dennoch gedeihen.

    Viele Grüße aus Bautzen
    Klaus Pannasch

  • Klaus Pannasch says:
    5. Mai 2016 um 21:22 | » Antworten

    Hallo Herr Schmidt,
    mit grossen Interesse verfolge ich ihre Videos.
    Ihre Tomatensorte Piccolino hat mich so inspiriert,
    so dass ich mich mit Freude entschieden habe, diese Sorte in meinem neugebauten Gewächshaus auch anzubauen.
    Mein Gewächshaus besteht aus vier Bausätzen a. 2,50 m lang hat also einige Gesamtlänge von 10 Metern.
    In drei Abteile habe ich 24 selbstgezogene Piccolino Tomaten Pflanzen und im vierten Abteil 12 selbstgezogene Piccolino Gurken.
    Leider steht mein Gewächshaus auf der Nordseite parallel zur Hauswand 1,30 m entfernt. Damit sind die Lichtverhältnisse nicht besonders gut. Sonne werde ich nur ab Mitte Mai bis Mitte August haben (Vormittags/Nach- mittagssonne).
    Da sie sicherlich gewisse Erfahrungen haben, frage ich si
    an, ob bei diesen Lichtverhältnissen Piccolino Tomaten dennoch gedeihen.

    Viele Grüße aus Bautzen
    Klaus Pannasch

    • Schmiddie says:
      21. Juli 2016 um 07:05 | » Antworten

      Hallo Klaus,
      so lange die Tomaten hell stehen sollte alles gut sein. Ich denke das klappt.
      Schreib doch mal wenn die Ernte begonnen hat, das sollte so ca. Ende Juli sein, wie Dir die Sorte schmeckt und wie der Ertag ist.
      Weiterhin viel Erfolg
      Schmiddie

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